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Neuerscheinungen


Ulrich Bender
Kirchenmusiker im "Dritten Reich"


Die Lebens- und Schaffensperioden des Kirchenmusikers Wilhelm Bender (1911 bis 1944) sind von den großen sozialen und kulturellen Umbruchphasen der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts geprägt: Nach 1930 und im Krieg wurde Wilhelm Bender mit seinem musikalischem Wirken damit zum Zeitzeugen und zur „gelebten Inhaltsangabe“ der wichtigsten interdependenten (kirchen-) politischen und (kirchen-) musikalischen Strömungen: Jugend (musik-) bewegung, Volkssingen, Nationalsozialismus, (evangelischer) Kirchenkampf, kirchenmusikalische Erneuerungsbewegung, Suche der zeitgenössischen Komponisten nach einer individuellen Tonsprache. Die sich gegenseitig beeinflussenden Wirkungsgeschichten dieser Bewegungen und Gesinnungen spiegeln sich – das macht die Person Wilhelm Bender auch historisch interessant – in seinen Ausbildungs- und Berufsstationen sowie in seinen Kompositionen und Schriften wider.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich auch mit jenen Institutionen, mit denen Wilhelm Bender in einem verführenden politischen Klima regen Kontakt hatte, sowie mit seinen Lehrern und Vorbildern und anderen ihn umgebenden Personen, die Bezugspunkte für ihn und seine Musik waren. Die Veröffentlichung über Wilhelm Bender ist Biografie und Monografie zugleich, weil es im kirchenpolitischen Klima jener Jahre zum Schicksal Wilhelm Benders Parallelen zu Schicksalen mancher anderer Kirchenmusiker gab.
 
Taschenbuch
325 Seiten
17,80 €
Taschenbuch
9783868122466
 
     
Franz-Georg Ewers
Zweifel, Zeit und Zuversicht


Markus Arm-Kratzbürstki, der von mir hochgeschätzte Kritiker, schrieb in der „Frankfurter Besondere Zeitung“ oder in „Die Literarische Provinz“ oder „ Zur Unzeit“ - bitte legen Sie mich nicht fest - über dieses Büchlein:

„Manche dieser Sprüche könnte man schön in Briefen älterer Eltern oder Großeltern an ihre Kinder oder Enkel zitieren. Als Kritiker kann ich dazu nur mit leisem Gähnen ja, ja sagen. Und wer schreibt denn heutzutage noch Endreime?
Na ja, ich habe nichts gegen solche Briefe, vielleicht sollten sie mal wieder öfter geschrieben werden. Und ich habe eigentlich auch nichts gegen Endreime, vorausgesetzt, sie regen zum Schmunzeln an oder stärken eine Aussage und - vor allem - das Versmaß ist sauber gebaut. Das finde ich hier einigermaßen.
Der Endreim ist eine passende Ausdrucksform für Optimisten, er neigt zum wohlklingenden, also guten Ende. Manche der Zweifel im ersten Teil dieses Büchleins sind wohl darum weniger zweifelhaft . Doch das Titelbild, das den Zweifel als eigenwilliges aber notwendiges Puzzleteil zeigt, hat die Enkelin des Autors ausdrucksstark gestaltet. In den Texten sind immerhin verschiedene Gedanken oder Eindrücke jeweils kurz behandelt. Man braucht eben nur vier Zeilen zu lesen, dann kann man schon über Weiterlesen, Nachdenken, Kopfschütteln, Nicken, Zuklappen oder Einschlafen entscheiden. Das ist ein Vorteil in unserer Zeit der angeblich knappen Zeit.“

Eine bessere Kritik habe ich nicht erwartet, eigentlich überhaupt keine. Und eine bessere hätte ich nicht erfinden dürfen, vielleicht wäre es schon ein bisschen unverschämt gewesen, diese zu erfinden.
Ich danke dem berühmten Kritiker für alles, was er geschrieben hat.
Mein Wunsch: In diesen Zeilen / muss niemand lange weilen.
 
Gedichte
92 Seiten
Taschenbuch
11,80 €
9783868122565
 
     

Heinz W. Auel
Sein Leben fest in der Hand
Tagebuch eines Zeitzeugen

Heinz Auel versteht es den Leser schon auf den ersten Seiten anzusprechen, seine Neugier zu wecken.

Es ist ihm hervorragend gelungen, seine wertvolle biografische Erzählung als Portrait und Zeugnis zu präsentieren.
Er schildert seinen persönlichen Werdegang.Seine Berufung und seine Motivation ist geprägt von vielen epochalen Eindrücken.
Sieben wichtige Stücke seiner Lebensgeschichte und ein ausdrucksstarker Bilderbogen, hinführend zu einer Dokumentation, welche den Leser über gesellschaftliche Geschehen informiert und die Wirklichkeit mit Hintergründen eindringlich beleuchtet.
Autobiografie
420 Seiten
Hardcover: (25,80)
9783868122480
Taschenbuch: (18,80)
9783868122602
 
     
Alexander Sosnowski
THE GEORGIA SYNDROME


Alexander Sosnowski is a book author and journalist. He has been conducting research into and writing about security policy, terrorism, attacks and conflicts in the Caucasus region for many years. Drawing on his expertise and experience, in his publications he was able to create very precise human portraits of the people involved there and their psychological background.

The Georgia Syndrome, as I imagined it and described it, was a conglomeration of imperial and mindless actions by the Georgian president, inspired and incited by the American leadership and a few European countries. The revelations on WikiLeaks merely served to confirm my view in this regard. As you can see from these reports, the Georgian leadership was well aware that it had unleashed a real act of aggression towards South Ossetia. More than three years have passed. Slowly but surely “the Georgia syndrome” is regenerating.

Sachbuch
186 Seiten
Taschenbuch
18,80 €
978-3-86812-253-4

     

Torsten Markwirth
Alkohol
Stell' dir vor, du bist krank...
       und kein Arzt ist nüchtern


Karl Zeyer, Klinikarzt in verantwortungsvoller Position, bekommt ein Problem.

Ein Alkoholproblem.
Parallel zum Abwärtsstrudel seines Lebens nimmt der Alkohol von ihm Besitz, zunächst unbemerkt schleichend, dann unbarmherzig immer rascher, unaufhaltsam unkontrollierbar.
Anfänglich vermag er sein Problem noch zu kaschieren, zu verbergen; alkoholkrank verrichtet er seinen Dienst in der Klinik, von Kollegen zunächst unbemerkt, später toleriert und gedeckt.
Karl Zeyer verfällt dem Alkohol, sein Leben gerät gänzlich aus den Fugen, er wird zum Mörder …

Der Roman bedarf keiner Fiktion. Alkoholismus unter Medizinern stellt ein beängstigend weit verbreitetes Problem dar. Der Romanautor ist Arzt und schreibt authentisch aus erster Hand kein reißerisch fingerzeigender Enthüllungsroman, sondern ein Werk, das Sensibilität und Verständnis der Alkoholkrankheit und der darunter leidenden Menschen vermittelt. Das Wesen der Alkoholkrankheit, die keine gesellschaftliche Schicht ausnimmt, wird eindrucksvoll und spannend dargestellt. Nicht mit erhobenem Zeigefinger belehren, sondern emotional und nahegehend.

Erzählung
482 Seiten
Taschenbuch
22,80 €
9783868122527

 

     
Volker Karl Joos
Wundrawidsch II – Wundrawidsch im Kampf um Frieden


Sein Debüt-Roman
„Wudrawidsch im Land der Amazonen“
brachte ihm Lob und Anerkennung.

Nun folgt sein nächstes großartiges Werk
„Wudrawidsch II
Wudrawidsch im Kampf um Frieden“

Wudrawidsch und seine Gefährten brechen auf
in das unheimliche, finstere Land der Moo.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Für alle, die davon träumen ...
Für alle, die sich danach sehnen ...
Für alle, die Lust haben,
es hautnah kennen zu lernen,
dieses Wort – Frieden
Roman
116 Seiten
Taschenbuch
14,80 €
9783868122497
     
Irmgard Nigsch
Nirgend irgend ein Zuhaus


Was ist ein Zuhause?
Der Ort, wo man bleiben kann.
wo man erwartet wird.
wo man am Ziel ist.
wo man Frieden findet.
wo man zur Ruhe kommt.
Kaum hat Ali irgendwo Wurzeln geschlagen, wird er wieder fortgerissen.
Jo erwarten Leere und Kühle in den eigenen vier kahlen Wänden.
Eva sucht ihre Identität und Herkunft.
Attila treibt sein Unwesen mit den Dreien.
Der fünfte der Protagonisten hat Unrast wegen dieser Vier.
So finden die Getriebenen und Vertriebenen, aneinander geschmiedet vom Schicksal, hineingezogen in kriegerische Auseinandersetzungen, nie und nirgends eine Heimat.
Roman
304 Seiten
Taschenbuch
19,80 €
9783868122435
     
Barbara S.
Türkei
Der Schlüssel meines Lebens

Dieses Buch handelt von Flucht aus meiner zerstörten Kindheit und Jugend, zu einer heranwachsenden selbstbewussten Frau, die ohne Hilfe von außen den Neuanfang in der Fremde fand.
Autobiographie
177 Seiten
Taschenbuch
14,80 €
9783868122459
     
Rolf Hoffmann
Die Suche nach den Türen unserer Zeit


Wie die undurchsichtige Materie Künstler entstehen lassen kann.
Und so fängt unsere eigentliche Freiheit an...

Hat man unsere Materie angesehen, sieht man nur die vordere Hälfte von ihr vor sich stehen…
Will man die hintere Hälfte von ihr erschauen, muss man zu ihr hingehen und sich die ungesehene Hälfte anschauen und als Gedankenbilder aufbauen.…
Die vorher unsichtbare Hälfte bleibt dann als Gedankenbilder in einem stehen, wir können beide Hälften zusammenfügen, und die ganze Ansicht sehen…
Will man aber aus der ungesehenen Hälfte eine eigene Ansicht entstehen lassen, schaut man sich den nichtgesehenen Hintergrund gar nicht erst an…
Und baut einfach seine eigenen Gedankenbilder dort an.
Und haste nicht gesehen, konnte in dem Hintergrund eine eigene, selbstangefügte Ansicht entstehen.
Man schaut sich das Nichtgesehene also gar nicht erst an, weil man sich was viel Kunstvolleres Dahindenken kann.
Und so entsteht eine eigene Ansicht nach der anderen im Hintergrund unserer undurchsichtigen Welt…
Es hat sich die Kunst der eigenen Ergänzung dort eingestellt…
Sachbuch
347 Seiten
Taschenbuch
19,80
9783868122428

     
Hubert Gössweiner
Die Ruhe des Siebenschläfers - Eine Warnung

Diese „verbriefte“ Geschichte dreht sich um einen Gymnasiasten und späteren Studenten, der meint, er könne mit minimalem Aufwand seinen Pflichten nachkommen. Er beschließt, seinem Lernstoff davonzulaufen und sich seinen lethargischen Träumereien hinzugeben. Einerseits schüchtern, verklemmt und schmeichlerisch, andererseits eigenbrötlerisch und phantasievoll trägt er die Lasten seiner Verkanntheit und Randexistenz im Gymnasium. Das anschließende Technikstudium ist falsch gewählt und ihm deshalb verhasst. Er treibt sich nächtens saufend in den Wiener Straßen herum, stößt auf die Literatur Peter Handkes und versucht zu schreiben. Hinzu kommt die Kompliziertheit einer Liebschaft zu einem Mädchen. Die beiden halten eine intensive Liebesbrief-Freundschaft aufrecht und sehen sich kaum, was ihn in eine manisch-depressive innere Disposition stürzt. Das Buch erzählt viel von Realitätsflucht, Sinnsuche und Sinnlichkeiten, wie Alkoholexzessen.
Roman
210 Seiten
Taschenbuch
16,80 €
9783868122411  
     
Wilfried Kriese
Warum ich schreibe und nicht schweige, obwohl ich nicht schreiben kann
Von einem Legastheniker, der nicht einmal das ABC kann!?


Schweigen lag Wilfried Kriese noch nie so richtig.
Und das obwohl er sprach- und lernbehindert war und Legastheniker ist. Sein Leben war von frühester Kindheit an von Ausgrenzung und Diskriminierung gekennzeichnet. Die Lebenserfahrungen prägten ihn so stark, dass er einfach nicht in der Masse der Gesellschaft verstummen wollte. Deshalb griff er schon als junger Mann zum Stift, um in seiner Sprache gegen gesellschaftliche Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung anzukämpfen.
Im Jahr 2002 verwirklichte er sich seinen Traum, ein eigenes Magazin herauszubringen und hob den „Mauerbruch“, das Buchmagazin für Gesellschaftsund Randgruppenthemen, aus der Taufe. In diesem Buch sind alle Beiträge von Wilfried Kriese, die er während eines Jahrzehnts im „Mauerbruch“ veröffentlicht hat, vereint. Sie zeigen einen Querschnitt seines literarischen Schaffens, das nicht nur unterhält, sondern auch die Sinne für Randgruppenthemen, Ausgrenzung und Diskriminierung schärft.
Dabei spiegeln die Texte auf eindrucksvolle Weise die Gefühls- und Gedankenwelt des Autors über Eliten, Lebenskrisen, Europa, Religionen, Computerspiele, Medien, den eigenen Schwächen und Stärken, usw. wieder.
Als Kind verlor Wilfried Kriese seine Sprache, wurde als verhaltensauffällig eingestuft und ist Legastheniker. Er verbrachte seine ganze Schulzeit in Sonderschulen. Nach der Schulzeit machte er keinen zweiten oder dritten, sondern seinen eigenen Bildungsweg. Heute ist er Medienbetriebswirt, psychologischer Berater, Verleger und Autor von 30 Büchern. 2003 erhielt er den Ehrendoktortitel „Dr. h. c.“ verliehen. Es ist im deutschsprachigen Raum und wahrscheinlich auch in Europa einmalig, dass jemand mit einer Biografie wie Wilfried Kriese, solch eine Ehrung erhält.
Wilfried Kriese und der Mauer Verlag sind bekannt aus Zeitung, Rundfunk und Fernsehen.
Sachbuch
124 Seiten
Taschenbuch
14,80
9783868123005



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