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Die Buchvorstellungen:

Buchbesprechungen zu „Roh macht froh!“ von Sebastian Stranz




Stephan Petrowitsch


(Autor von „Die Kraft gelebter Visionen“, www.diealternativen.de):



Ich bekomme öfter Bücher zugesandt, um sie zu besprechen, dies ist eines davon. Bei manchen davon fällt es mir nicht sehr leicht, und bei einigen wenigen habe ich bereits vorher den Autor oder Verlag kontaktiert, mit dem Hinweis, die Besprechung würde nicht sehr positiv ausfallen (es war mir zu eng bzw. dogmatisch) - ob sie es denn trotzdem besprochen haben möchten (was dann jeweils nicht mehr der Fall war). Auch dieses Buch habe ich zugesandt bekommen, und es fiel mir schwer, zu glauben, ein Rohkostbuch könne für mich noch viel Neues beinhalten, habe ich doch vor einigen Jahren so gut wie alles zu diesem Thema gelesen, wozu ich Zeit und Lust hatte. Doch weit gefehlt!
Ganz im Gegensatz zu dem wenig kreativen Titel überrascht der Autor mit einer differenzierten und qualifizierten Sichtweise, nach der sich manch anderer (dem in jeder Zeile seines Buches anzumerken ist, dass er zuerst mit sich selbst ins Reine kommen müsste, bevor er andere mit seinen schriftstellerischen Ergüssen belästigt) die Finger lecken könnte! Für Sebastian Stranz ist die Ernährung nicht alles, sondern ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu echter menschlicher Kultur. Und Kultur ist für ihn nicht das, was gemeinhin darunter verstanden wird - die mehr oder weniger hochwertigen Ergüsse von Künstlern und solchen, die sich dafür halten - sondern er bezeichnet damit die Pflege und Veredelung der leiblich-seelisch-geistigen Anlagen des Menschen. Und so finden sich in diesem Rohkost-Buch zunächst knapp 40 Seiten, die der Ernährung ihren Platz zuweisen, denn hier geht es um Ganzheitlichkeit im echten Wortsinn.
Dass der Autor sich auch mit seinem Handwerkszeug, der Sprache, sehr gut auskennt, zeigt er, wenn er den Patienten als "Erdulder" bezeichnet, und damit die passive Haltung vieler Menschen in Bezug auf Ihre Gesundheit anprangert, oder wenn er C. G. Jung zitiert, der das "Schicksal" des Menschen als "Machsal" beschrieb, als vom Menschen selbst erzeugt. Diese Worte führen mich zu seinen psychologischen Ausführungen, die zeigen, dass das krankhaft "positive Denken" oft zum Schaden derer ist, die es blindgläubig ausüben, und darüber vergessen, dass in ihrer (wie jeder anderen) Psyche einige "Leichen im Keller" liegen, die sie auf diese Weise dauerhaft zu verdrängen suchen.
Dieser Einklang von geistig-seelischem und körperlichem Fortschritt zieht sich durch sein gesamtes Buch, was mir sehr gut gefällt. Dazu holt er einen der Ernährungs-Pioniere, Are Waerland, hervor, dessen Lehren von manchen - vielleicht zu unrecht - hart kritisiert wurden. Dieser ließ - seinen relativ "zivilen" Ernährungsempfehlungen zum Trotz, die von Hardlinern unter den Rohköstlern oft kritisiert werden - den Weg zum noch Besseren stets offen, und öffnete damit vielleicht mehr Menschen die Tür zu einem besseren und gesünderen Leben, als es durch - für viele erst einmal inakzeptabel - harte Forderungen möglich gewesen wäre.
Alles in allem ist dieses Werk sicherlich ein Highlight im Markt der Ernährungsliteratur, das den Leser vom Einstieg bis zur "Vollendung", der leicht und mühelos gelebten 100 %igen Rohkost, begleiten kann.




Buchrezension von Sigrid Faßbender, aus der „Zeitenwende“, Nr. 12/2003:



Dieses Buch übertrifft sein erstes Ernährungsbuch „Gesund sein bis ins hohe Alter“ bei weitem. Es ist auf 4 Punkten aufgebaut, die sich die 4 Säulen der Gesundheit nennen: Ernährung, Bewegung, Entspannung und Positives Denken. Herr Stranz erläutert diese Punkte ziemlich umfassend und für jedermann verständlich. Besonders die Ernährung ist ihm ein grosses Anliegen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ernährungsbüchern beschreibt er einen Stufenweg, der es jedem ermöglicht, zur gesunden Ernährung zu gelangen und sogar Veganer zu werden. Man kann aus diesem Buch viel für sich selbst herausnehmen und, was wichtig ist, verwirklichen. Selbst die Fleischesser unter uns können sich aus diesem Buch auch einen Weg zur halbwegs gesunden Ernährung herausfiltern.

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch wirklich lesenswert und ich hoffe, dass es viele Leser finden wird.




Leserbrief von Sabine Aiello, Juni 2005:


Lieber Sebastian

es macht wirklich nichts, dass ich soooooo lange warten "mußte", denn das Warten hat sich gelohnt. Seit 1991 beschäftige ich mich nun mit gesunder und Artgerechter Menschennahrung. Die Thematik war und ist so umfangreich, dass es manchmal wirklich schwer war, richtig von falsch zu unterscheiden, und letzteres auszusortieren! Jedes Buch, was ich zu diesem Thema finden konnte, hat mich mehr und mehr meinen Zielen nähergebracht. Jetzt bleiben für mich keine Fragen mehr offen: Meine Zukünftige Ernährung ist und bleibt "VEGAN". Der Rohkostanteil wird immer größer. Ob ich nun jemals zu 100% Sonnenkost essen werde, wird sich zeigen. Ich dränge mich zu nichts mehr, auch wenn ich noch so davon überzeugt bin. Ihr Buch, lieber Sebastian, fügt nun wieder ein weiteres Puzzleteil hinzu. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie es geschrieben haben.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel "Gespür" für Ihre eigenen Forschungen..., und verbleibe mit lieben und herzlichen Grüßen

Sabine



Internetlink: www.sebastian-stranz.de
 


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